Caspar David Friedrich trifft Richard Wagner

Wieder Wagner-Festspiele in Graupa

Richard Wagner Spiele 2016

Richard Wagner Spiele 2016

Er gilt neben Ludwig Richter als der wohl bekannteste romantische Maler der Stadt: Caspar David Friedrich. Als er im Sommer des Jahres 1798 aus Greifswald über Kopenhagen in die sächsische Residenzstadt gelangt, steht er am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn, die ihn als Studenten der Kunstakademie mit zahlreichen, ihn tief prägenden Persönlichkeiten zusammenführt.

Auch Carl Gustav Carus und Gerhard von Kügelgen zählen dazu und werden schon bald zu seinen engen Vertrauten, mit ihnen gemeinsam führt er den hiesigen Romantikerkreis an, dessen beliebter Treff das Kügelgensche Stadthaus ist (heute Museum der Dresdner Romantik, Hauptstraße 13).

Immer wieder jedoch zieht es den Künstler fernab der Stadt in die noch unberührte, malerische Natur zu beiden Seiten der Elbe, auf der Suche nach Inspiration und Seelenfrieden – so auch infolge jener schweren persönlichen Krise, deren Überwindung er 1803 in seinem Tagebuch mit den Worten feiert: „Glücklicher, wie ich mich jetzt dünke, kann wohl keiner sein.“ Gestärkt und voller Tatendrang unternimmt Friedrich von seiner im selben Jahr bezogenen Loschwitzer Sommerwohnung aus lange Wanderungen ins Nordböhmische, hinein in die Auen und Wälder von Sächsischer und Böhmischer Schweiz, um zu ergründen, was Kunst und Welt im Innersten zusammenhält…

Im kommenden Juli haben Sie die Möglichkeit, Caspar David Friedrichs wandernden Gedanken erst- und einmalig auf der Bühne zu lauschen: in einer fiktiven Begegnung mit denen seines Dresdner Seelenverwandten, Richard Wagner, anlässlich der vierten RICHARD WAGNER SPIELE im historischen Jagdschloss Graupa.

Den Auftakt zu den Veranstaltungen bilden allabendlich prominente Gesprächsrunden des WAGNER SALONS mit Einführungen zu Musik und Malerei der Romantik.


Aufführungen

  • Ein Stück vom Himmel oder wenn ich erst ewig bin – Eine Wanderung
  • am 1., 2., 8. und 9. Juli, Beginn 20:00 Uhr

Wagner Salon – am 1., 2., 8. und 9. Juli, Beginn 18:30 Uhr

  • 1. Juli 2016: Eckart Kröplin – Musik aus Licht
  • 2. Juli 2016: Wo bitte geht’s zur Landschaft? – Spaziergänge in die Dresdner Gegenden um 1800 mit Kirsten Krepelin und Thomas Thränert
  • 8. Juli 2016: „Jenseits der Klänge, abseits der Töne“ – Der Tenor und Dirigent Peter Schreier spricht über die Inspiration anderer Kunstgattungen für sein Schaffen
  • 9. Juli 2016: „Caspar David Friedrich – der Gedankenmaler der Romantik“ – Der Regisseur Thomas Frick spricht über die Dreharbeiten zu seinem Film
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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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