Keine Hoffnung für Freibad Bühlau

Wird das Bühlauer Bad, hier in den fünfziger Jahren, ein Privat-Pool? Foto: Archiv Roland Lorenz

Wird das Bühlauer Bad, hier in den fünfziger Jahren, ein Privat-Pool?
Foto: Archiv Roland Lorenz

Das „Konzept zur Neuordnung der städtischen Bäder“ sieht die Schließung des Freibades Bühlau ab der Saison 2005 vor. Das Grundstück soll gleichzeitig aus dem Sondervermögen des Sportstätten- und Bäderbetriebes herausgelöst werden, was einen Verkauf des Geländes bedeutet.

In einer ersten Lesung wurde die Vorlage im Betriebsausschuss Sportstätten und Bäder am 8. März vorgestellt. Im Ortsbeirat Loschwitz konnte das Konzept noch nicht diskutiert werden. Orts­amtsleiter Dr. Norbert Zimmermann musste allerdings auf eine Anfrage mitteilen, dass auch die Qualifizierungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft Dresden mbH (QAD) keine Möglichkeit einer Übernahme sieht.

Im Jahr 2004 konnte im Bad nur ein Kostendeckungsgrad von 18,83 Prozent (2003 – 44,11 Prozent) erzielt werden. Das Bad musste mit 92.200 Euro bezuschusst werden, jede verkaufte Karte wurde so laut Angaben der Vorlage mit 7,13 Euro subventioniert.

Als besondere Probleme werden eine fehlende Wasseraufbereitungsanlage (die erst in den neunziger Jahren aus unerfindlichen Gründen ausgebaut wurde) und der insgesamt sehr hohe Investitionsbedarf von etwa 2 Millionen Euro gesehen. Sehr hoher Personalaufwand (zwei Eingänge), fehlende PKW- und Motorrad-Stellplätze sowie die schattige Lage werden ebenfalls als nachteilige Faktoren aufgezählt.

Für das öffentliche Baden ist das Marienbad in Weißig weiterhin geöffnet.

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Veröffentlicht unter Artikel aus der Print-Ausgabe, Der Elbhang-Kurier
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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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