Wir hoffen: Die Engel steigen wieder auch 2006 vom Hange hernieder…

Wie Gitti Beyer, stellvertretende Vorsitzende des Elbhangfest e. V., bereits zur feierlichen Eröffnung des 9. Loschwitzer Weihnachtsmarktes in ihrer Begrüßung feststellte, wird man der Engel erst gewahr, wenn sie vorüber gezogen sind. Nicht so in Loschwitz!

Loschwitzer Engels-Chor in Aktion Fotos: B. Pritsche Montage: J. Dose

Loschwitzer Engels-Chor in Aktion
Fotos: B. Pritsche
Montage: J. Dose

Der Elbhangfest-Weihnachtsmarkt ist zwar am 4. Advent zu Ende gegangen – aber der Engels-Chor wird jedem, der ihn erlebt hat, eindrucksvoll in Erinnerung bleiben. Erdacht und ausgewählt von Vera Steinfelder, waren besonders „engelhalfte“ Attribute wie langlockiges Echthaar in Blond oder Braun, stolze Gestalt und glockenreine Stimme die Voraussetzungen zur Mitwirkung. Nach anfänglicher bescheidener Zurückhaltung stand spätestens nach der ersten und einzigen Probe fest, dass sich der Elbhang-Engels-Chor hören und sehen lassen konnte. Wir bedanken uns recht herzlich bei Bernd Beyer, Sänger; Matthias Rosenow, Sänger der Kultband „Die Nierentische“; Gisbert Juch, Partner von Ulrike Hausmann (Keramik am Körnerplatz); Robert Bünemann, Architekt; Bernd C. Meyer, Trompetenbauer in Laubegast; Adrian Petters, Student; Götz Wenzel, Steinmetz und Vorstandsmitglied des Elbhangfest e. V.; Klaus-Dieter Hane, Angestellter;  Johannes Makolies, Keramiker; Dirk Koch und Christian Müller, beide u. a. ehrenamtlich tätig im Fest­ausschuss des Elbhangfest e. V.; Uwe Pfau, Koch; Jörg Drabitzki, Kellner; Jan Schumann, Dachdecker; Axel Pürckhauer, Geschäftsführer der Sozialstation Bülowh e. V.; Bodo Pritsche, Drucker und Schöpfer der Engelsflügel, und nicht zu vergessen Götz Wiegand, Bergsteiger.

Simone Funke vom Salon Ressel (Pillnitz) legt dem Wenzel, Götz die Locken. Foto: C. Mögel

Simone Funke vom Salon Ressel (Pillnitz) legt dem Wenzel, Götz die Locken.
Foto: C. Mögel

Wie auch in den vergangenen Jahren war die  vorweihnachtliche stimmungsvolle Atmosphäre des 9. Elbhangfest-Weihnachtsmarktes der Rahmen vieler abendlicher Treffs für Gäste und Anwohner des Elbhangs. Einige sah man sogar fast täglich bei Geschenkekauf und Kunstbetrachtung. Mit kleinen aber feinen Veranstaltungen an den frühen Abendstunden, z. B. dem nun schon fast traditionellen Auftritt der „Nieren­tische“, dem Vokalquartett Quarttetino via Vino, den „Grasmücken“ aus Wachwitz, der russischen Folkloregruppe „Kalinka“ und vielen, vielen anderen wurde den stets zahlreichen Zuschauern viel Freude bereitet.

Vera Steinfelder beim „Schmücken“. Foto: C. Mögel

Vera Steinfelder beim „Schmücken“.
Foto: C. Mögel

Besonderer Dank gilt den Posaunenchören der Kirchgemeinden Bühlau und Blasewitz und dem Elbhang-Posaunenchor, die sich wieder besonders rege und gern an der musikalischen Ausgestaltung des Marktes beteiligt haben. Nun hoffen wir, dass sich keiner der „Engel“ einen flotten Kurzhaarschnitt zulegt, sondern alle im kommenden Dezember in gewohnter Schönheit für eine Wiederauflage des Engels-Chores zur Verfügung stehen!

KK

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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