Editorial Januar 2008

Neues Kurier-Jahr mit Leserumfrage und Register

Jürgen Frohse

Jürgen Frohse

Das alte Jahr brachte uns noch einen hier erwähnenswerten interessanten Abend im KulturHaus Losch­witz: Stellvertretend für die Dresdner Presse wurde neben Peter Ufer/Sächsische Zeitung auch Holger Friebel/Elbhang-Kurier eingeladen und berichtete über Anliegen und Entwicklung unserer Zeitschrift.

Zwei wesentliche Neuerungen – eine Leserumfrage und ein Register – birgt dieses Heft: Ein Stichwort- und Personenregister der Ausgaben der letzten 15 Jahre wurde geschaffen. Abonnenten des Elbhang-Kuriers erhalten  es kostenfrei. Für Interessierte ohne Abo ist es für einen Unkostenbeitrag von 4,50 Euro über unsere Internetseite oder im Verlag zu erhalten. Über Aufwand und Kosten dieses, für eine Zeitschrift ungewöhnlichen Produktes, wollen wir lieber nicht weiter reden. Die Redaktion hat allerdings den Wunsch, dass Sie uns nicht mit der Bitte nach Kopien älterer Beiträge überhäufen. Die Bibliotheken in Blasewitz und Bühlau sowie im Stadtmuseum führen die Ausgaben des Elbhang-Kuriers und bieten auch Kopiermöglichkeiten. Ältere Ausgaben sind beim Verlag erhältlich.

Kaum beginnt das neue Jahr, drehen sich die Räder für das Elbhangfest. Das vorgestellte Konzept sollte Handwerkern und Unternehmern Anregungen geben, sich mit neuen Ideen zu beteiligen. Der Elbhang-Kurier wird in den nächsten Ausgaben Handwerksbetriebe am Elbhang vorstellen.  Konnten wir im Dezember-Heft bereits die Geschichte der Bäckerei Tanner darstellen, so spürten wir diesmal der Tischlerei Süß, Lissau und Szittariu nach. Das historische Bildmaterial ließ allerdings zu wünschen übrig. Es war eine große Freude und daher auch die „Besondere Photographie“ wert, im Archiv von Eberhard Münzner eine Photographie des Tischlers Johann Theodor Süß, aufgenommen um 1870 (!), zu finden.

Desweiteren finden Sie in diesem Elbhang-Kurier Porträts von Persönlichkeiten, die sich verdient machten. Der früheren Leiterin der Hubertus-Apotheke, Frau Pharmazierat Rosmarie Axt, gratulieren wir zum 85. Geburtstag und der ehemaligen Buchhändlerin und Verlegerin Ingeborg Hinsch zum 100. Sieghart Pietzsch recherchierte zur Familiengeschichte Herbert Wehners in Hosterwitz.

Ganz und gar nicht verdient hatte sich einst „Kiste“ gemacht. Die Spinne im Netz der Stasi verriet für den Mammon auch den besten Freund und brachte Vielen auch am Elbhang großes Leid. Eine Geschichte, die ich selber erlebte: „Kiste“ saß oft freitags am Tisch in Matz Griebels Keller und trug einen Walkman. „Na Kiste, nimmst Du wieder für die Stasi alles auf?“, wurde gewitzelt. – Er war so dreist. Für die Geschichte waren wir auch im Stasi-Museum, dem „Museum in der runden Ecke“ in Leipzig, um ein Fotoalbum zu sichten. Es ist ein großes Manko für Dresden, eine derartige Aufarbeitungsstätte nicht zu haben.

Leserumfrage

Im Rahmen ihres Studiums an der Berufsakademie Sachsen erstellt unsere Praktikantin Nadja als Studienarbeit eine LESERUMFRAGE für den Elbhang-Kurier, die auf der letzten Befragung von 1995 aufbaut. Der Fragebogen liegt dem Heft bei. Bitte beteiligen Sie sich, damit wir die Zeitschrift auch in Ihrem Sinne weiterentwickeln können!

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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»Corona-Abo« für sechs Monate

Einige Vertriebsstellen des Elbhang-Kuriers haben bereits geschlossen. Ob der Elbhang-Kurier auch weiterhin in Bäckereien, Lebensmittelläden, Tankstellen oder Apotheken verkauft werden kann, ist derzeit unklar.

Unser Angebot: Beziehen Sie den Elbhang-Kurier für nur sechs Monate im Abonnement – zum Preis von 12,– Euro.

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