Buch Dresden 1951 – 2006

Grußwort aus Anlass des 20. Elbhangfestes im Juni 2010 von Kurt Biedenkopf

Liebe Dresdnerinnen und Dresdner, liebe Gäste unserer Stadt, das Dresdner Elbhangfest findet in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal statt. Mit Freude erfüllt es mich, den Initiatoren und Organisatoren dieses beliebten Festes zu ihrem 20-jährigen Jubiläum gratulieren zu können.

Die Veranstaltung hat sich zu einem der bekanntesten Kultur- und Bürgerfeste unserer Region entwickelt. Auch Gäste von nah und fern werden alljährlich am Elbhang willkommen geheißen, um gemeinsam zu feiern.

Kurt Biedenkopf beim 3. Elbhangfest 1993 Foto: Archiv

Kurt Biedenkopf beim 3. Elbhangfest 1993
Foto: Archiv

Initiativen zum Erhalt und zum Wiederaufbau zweier Kirchen von George Bähr in Dresden-Loschwitz und der von Matthäus Daniel Pöppelmann erbauten Weinbergkirche in Dresden-Pillnitz waren Anlass für die Durchführung des ersten, sehr erfolgreichen Elbhangfestes im Jahre 1991. Gemeinsam mit Bürgerinitiativen, Bürgern und Künstlern der traditionsreichen Kulturlandschaft am Elbhang zwischen den Stadtteilen Loschwitz und Pillnitz beschloss man daraufhin, ein zweites und möglicherweise noch weitere Elbhangfeste zu organisieren. Bessere Zeiten für Kunst und Kultur in der Stadt Dresden – diese während der Gründungsphase des Elbhangfestvereins früh gehegte Hoffnung aller Mitstreiter ist ein großes Stück weit in die Realität umgesetzt worden – das ist auch ein Verdienst der ehrenamtlichen Vereinsarbeit in Dresden.

Viele Initiativen und Vereine Dresdens haben mit ihrer Kontinuität und der Fähigkeit, ihre Ideale beständig weiter zu entwickeln und ihre Ziele auch im Wandel der Zeit sinnstiftend zu verfolgen, an der positiven kulturellen Entwicklung Dresdens einen Anteil. Dabei waren und sind Unterstützung und Zusammenarbeit der Initiativen untereinander unabdingbar. Deshalb bedanke ich mich für das Engagement derer, die durch ihre Vereinsarbeit in verschiedenen Bereichen an der Gestaltung des kulturellen Lebens in Dresden mitwirken und damit für ihre Mühen zu einer besseren Lebensqualität für die Dresdnerinnen und Dresdner beitragen.

Das Motto „Der Elbhang träumt“ lässt viel Freiraum zur Assoziation und für Visionen von der Zukunft. So zeigt zum Beispiel das Dresden Fernsehen eine Dokumentation über das gemeinsame Wirken des Vereins “Barock in Dresden e. V.”, des geschichtsträchtigen Unternehmens der Ratschaisenträger und der fleißigen und geschickten Menschen aus der Kreativwerkstatt des Bildungszentrums des Sächsischen Handels. Der Film soll der Einstimmung auf dieses schöne Fest dienen.

„Der Elbhang träumt“ – in schöner Symbolik wird dies dargestellt durch Sonne und Mond, die sich im Traum begegnen. Anknüpfend an diese Symbolik wünsche auch ich dem Elbhangfest weiterhin eine Zukunft, die die Menschen glücklich macht und die das kulturelle Leben in der Region bereichert. Lassen Sie uns alle unsere Tagträume durch Kreativität verwirklichen und in friedlichen Nächten Kraft für lebenswerte Tage in unserer schönen Stadt Dresden schöpfen.

Allen Gästen am Elbhang wünsche ich viel Freude und schöne, erlebnisreiche Stunden.

Dresden im Juni 2010, Kurt Biedenkopf

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