„Elbhangkünstler” auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Der Elbhang erobert zunehmend nicht nur die Feuilletons, die Verlage und die Buchläden, sondern auch die Bühnen.

Die Regisseurin Annette Jahns (Hosterwitz) bringt am 2., 4. und 5. Dezember (jeweils 20 Uhr) die Oper „Der Tod und das Mädchen” des Schweizer Komponisten Alfons Karl Zwicker auf die Bühne des Festspielhauses Hellerau, in der u. a. der Sänger Andreas Scheibner (Weißer Hirsch) eine tragende Rolle übernimmt. Im mitwirkenden MDR-Rundfunkchor wird auch Reinhard Decker vertreten sein. Wer das dramatische, aber nicht weihnachtliche Bühnengeschehen, in dem auch Schuberts gleichnamiges Streichquartett anklingt, besser verstehen will, ist am 2. 12., 19 Uhr zum Einführungsvortrag und am 4. 12. zum anschließenden Publikumsgespräch eingeladen.

Auf eine ganz andere „Winterreise” nimmt die dem Elbhang entsprungene Band „Polarkreis 18” unter dem Titel „Frei Zuhause” ihre Freunde und Anhänger zu einem Livekonzert mit ins Dresdner Schauspielhaus (wo die Band mit dem Stück „Reckless.Steinernes Fleisch” bereits zuhause ist). Das Konzert findet (einmalig) am Freitag, 17. Dezember, 20.30 Uhr auf der Bühne des Großen Hauses statt. „DIE ZEIT” vom 25. November widnete der Band eine ganze Seite.

Bereits am Sonntag, 5. Dezember, 20 Uhr beehrt Uwe Tellkamp (W. H.), assistiert vom Suhrkamp-Geschäftsführer Thomas Spart, die Schauspielhausbesucher mit der Buchpremiere „Die Schwebebahn – Dresdner Erkundungen”. In dieser Neuerscheinung begegnet man wahrscheinlich vielen bürgerlichen Existenzen, die man im „Turm” vermisst hat.

Eine ziemlich große „Bühne”, nämlich die der Kunsthalle im Lipsiusbau auf der Brühlschen Terrasse, hat der Maler Eberhard Havekost (einstmals Hosterwitz) betreten. Seine aktuelle Werkschau mit Malerei von 2006 bis 2010, der „DIE ZEIT” eine ganze Seite widmete, kann man noch bis zum 6. Januar besuchen. Am 3., 9. und 16. Dezember, jeweils 16.30 Uhr gibt es öffentliche Ausstellungsrundgänge bzw. ein Kunstgespräch im Lipsiusbau.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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