Buch Dresden 1951 – 2006

Die Schönheit zu unseren Füßen…

Frottage vom „Blauen Wunder“ Foto: Frank-Ole Haake

Frottage vom „Blauen Wunder“
Foto: Frank-Ole Haake

…lautete die letzte Kunstaktion des Dresdner Künstlers Frank-Ole Haake.

Nun sind sie weg, die alten Bohlen des Blauen Wunders. Doch etwas wurde bewahrt. Er hielt die Oberflächen fest, frottierte sie auf verschiedenen Papiersorten, mit Bleistift, Farb- und Wachsstiften. Er wandelte die verwitterten und abgelaufenen Strukturen in Landschaften, in Fabelwesen … manches muss mensch selbst entdecken. Ein Teil der Arbeiten sind schon in der Galerie am Damm zu erwerben. Andere in seinem Atelier.

Wozu, warum im digitalen Zeitalter der Autofahrer auf dem Boden und auf den Knien rutschen? Es richtet den Blick auf die Erde, es schafft Aufmerksamkeit für das Profane, das Einfache und doch so Existentielle, auf das, was uns seit Jahrhunderten trägt.

Frank-Ole Haake Foto: Frank-Ole-Haake

Frank-Ole Haake
Foto: Frank-Ole-Haake

Frank-Ole ist ein Bewahrer, er malt auf alten Fenstern des Güntz-Wohnheims, Fenster des Johanneums stehen in seinem Atelier, er filmte den Abriss des alten Centrum-Warenhauses und nun kommen noch die wundervollen Strukturen der alten Bohlen dazu. Verbunden mit Geschichten, die in uns leben … mehr unter www.ole-bildermensch.de

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