Zwei (drei) prominente Preisträger in Loschwitz

„Bürgerpreis“ für Elisabeth Ehninger – „Deutscher Buchhandelspreis“ für Susanne Dagen und Michael Bormann

Auch wenn Loschwitz unlängst in 700 Jahren Vergangenheit „versunken“ ist, wird es immer wieder von der Gegenwart eingeholt – zu Recht, denn das aktuelle Geschehen erlaubt kein weltabgewandtes Genießen oder Vergessen und hinterfragt selbstgefälligen Lokalpatriotismus.

Auch zeitnahe Impulse gehören zu Loschwitz. Ende September konnte eine Loschwitzer Mitbürgerin (sie residiert am Fuße des Weißen Hirsches) den „Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen“ entgegennehmen. Elisabeth Ehninger, die Vorsitzende des Vereins „Dresden – Place to be“ erhielt am 21. September in Regensburg den alljährlich verliehenen „Bürgerpreis“ des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Damit wurde das Engagement Elisabeth Ehningers und ihrer Mitstreiter „für eine Willkommenskultur in Dresden“ gewürdigt, z. B. praktiziert auf solchen renomierten Veranstaltungen wie „Offen und bunt – Dresden für Alle“ – die Dresdner erinnern sich an ein „Fest für Weltoffenheit und Toleranz“ (Januar 2015), an ein „Offen-und-Bunt-Konzert“ auf dem Neumarkt (März 2015), an „Dresden isst bunt – ein Gastmahl fǘr Alle“ (Juni 2015) auf demAltmarkt oder jüngst an den Spendenlauf „Run and Roll – Dresden bewegt sich“ am 4. Oktober im Großen Garten. Bei all diesen Events hat „Place to be“ und dessen Vorsitzende Elisabeth Ehninger ihre Hand im Spiel. Der „Bürgerpreis“ ist wohlverdient.

Wenige Tage vorher verlieh Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Frankfurt/Main erstmals den „Deutschen Buchhandlungspreis“. Unter fünf unabhängigen und inhabergeführten Buchhandlungen (aus einem Kreis von 108 Bewerbern) erhielt das BuchHaus Loschwitz – von Susanne Dagen und Michael Bormann betrieben – ein außerordentliches Gütesiegel (15.000 Euro) als „besonders hervorragende Buchhandlung“. Damit wurde u. a. auch der Einsatz vor Ort für „die Freiheit der Kunst und die ästhetische Vielfalt“ gewürdigt.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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