Mit dem Fahrrad ins Pillnitzer Kunstgewerbemuseum?

Ausstelluingsankündigung

Mit dem Fahrrad ins Pillnitzer Kunstgewerbemuseum?

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beteiligen sich – quasi als hilfreiche Trittbrettfahrer? – an der scheinbar endlosen Diskussion um den Elberadweg-Ausbau (wenigstens bis) nach Pillnitz: Das Kunstgewerbemuseum eröffnet im Wasserpalais am 30. April auf unkonventionelle Weise die Sommersaison mit der Ausstellung „Der eigene Antrieb – oder wie uns das Rad bewegt“.

Die Exposition „zu Kultur, Geschichte und Design des Fahrrades“ soll den Besuchern „das Fahrrad als kulturelle Errungenschaft“ in seiner Rolle „als nachhaltiges, zeitgemäßes Verkehrsmittel, Sportgerät und designtes Objekt der Begierde“ nahebringen. Diesem Anliegen ist zuzustimmen, zumal das angekündigte Rahmenprogramm in Kooperation mit Bike-Festivals, „Street-Food im Lustgarten“, Bau- und Reparaturworkshops, „Lindy Hop-Kurs“ oder Filmscreenings durchaus zum diesjährigen anglophilen Elbhangfest-Thema passt. Vielleicht darf man bei dieser Gelegenheit auch wieder einmal sein bicycle durch den Schlosspark schieben?

Salvador Dali: Sentimentales Colloquium (1944) Öl auf Leinwand (10 3/4 x 161/8 Inches) Sammlung des Salvador Dali Museums St. Petersburg, Florida (USA) Copyright 2001/Mit freundlicher Genehmigung des Salvador Dali Museum, Inc.

Salvador Dali: Sentimentales Colloquium (1944) Öl auf Leinwand (10 3/4 x 161/8 Inches) Sammlung des Salvador Dali Museums St. Petersburg, Florida (USA) Copyright 2001/Mit freundlicher Genehmigung des Salvador Dali Museum, Inc.

Der Elbhang-Kurier war diesen Ideen und seiner Zeit weit voraus, als er bereits im Mai 2001 das Salvador-Dali-Gemälde „Sentimentales Colloquium“ (1941) mit folgender Textpassage zeigte: „Es sei erlaubt, sich auf dem künftigen rechtselbischen sensiblen Elberadweg, zumindest im umstrittenen Bereich des Körnerweges, eine vergleichbare Szenerie auszumalen: In gemessenem Tempo, die Hände am Lenker (nicht an der Klingel!), begegnen sich gelassene Radfahrer nicht gebeugt, sondern aufrecht sitzend mit einem Blick für Spaziergänger und Landschaft, fast geräuschlos, sodass man noch die Elbe ans Ufer schlagen hört (in Dalis aufgeklapptem wassergefüllten Flügel könnte noch die „Moldau“ im Elbwasser anklingen). Das sind Visionen …“ .
Auf nach Pillnitz ins Wasserpalais!
www.der-eigene-antrieb.de.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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