Der September hat es in sich: Denkmaltag – Museumsnacht – Friedhofstag

Der Monat September ist wieder die Hoch-Zeit der kultur- und geschichtsinteressierten Mitbürger (und ELBHANG-KURIER-Leser), die an oder in Denkmalen, in Museen oder auf Friedhöfen ihr Wissen ergänzen oder vielleicht auch ihre Neugier befriedigen können.

  • am Sonntag, 11. September zum „Tag des offenen Denkmals“ (in derRegel 10–18 Uhr) unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“
  • am Sonnabend, 17. September von 18 bis 1 Uhr zur „Langen Nacht der Museen“
  • am Sonntag, 18. September zum „Tag des Friedhofes“ unter dem diesjährigen Motto „Raum für Erinnerung“

Denkmaltag

Die Fülle der Veranstaltungen und Besichtigungsmöglichkeiten – auch im Elbhangumfeld – ist vielfältig und kann hier nicht im einzelnen vorgestellt werden. Genannt seien wenigstens das Lingnerschloss, die Gedenkstätte Bautzner Straße, der Chinesische Pavillon WH (und 11 Uhr ein igeltour-WH-Rundgang), die Feuerwache Loschwitz, das Freigut Eschdorf, die ehemalige Eschdorfer Schule, ein Pappritzer Bauernhaus (Straße des Friedens 35), das Schloss Schönfeld, das Kleinbauernmuseum Reitzendorf, die Kirchen in Tolkewitz, Blasewitz und Striesen (hier wird der Ehrenmalsbrunnen mit Wasser befüllt!), die Friedhöfe an der Wehlener Straße, an der Fiedlerstraße und an der Ziegelstraße (Eliasfriedhof).

Einzelheiten oder auch besondere Höhepunkte können der Tagespresse oder auch Faltblättern entnommen werden.

Friedhofstag

Dem Friedhofstag geht in diesem Jahr bereits am Sonnabend, 17. September, 10 – 17 Uhr eine „Zentralveranstaltung mit unterhaltsamen Programm“ voraus, die im „Lustgarten“ zwischen Rathaus und Kreuzkirche vom Amt für Stadtgrün organisiert wird.

Dabei soll es auch unkonventionelle Denkanstöße geben (u. a. Literaturtheater, Totentanz, GothicBand).

Am 18. September, 11 Uhr unternimmt Christian Mögel (Loschwitz) auf dem Trinitatisfriedhof eine „Musikalische Spurensuche“, während 15 Uhr auf dem Tolkewitzer Johannisfriedhof unter dem Thema „Engelkummer – Engelglück“ über Grabmalrestaurierung „gestritten“ wird.

Auf dem Tolkewitzer Urnenhain gibt es eine Krematoriumsführung (10 Uhr), und der „Humanistische Verband Dresden“ informiert dort über „Alternative Bestattungsrituale“ (13 Uhr). Am folgenden Abend /Montag, 19. September, 19 Uhr/ beginnt vor dem Krematorium die „Nacht der Fledermäuse“.

Museumsnacht

Die „Lange Nacht der Museen“, die bereits am Sonnabend, 17. September, 18 Uhr beginnt, lockt im Elbhang-Umfeld  besonders ins Leonhardi-Museum, ins Hegenbarth-Archiv, ins Hosterwitzer Weberhaus, nach Pillnitz und Graupa, in die Gedenkstätte Bautzner Straße und in die Technischen Sammlungen – dieses Jahr nicht unter dem Blick der Schlummernden Venus, sondern unter den Augen einer Nachteule.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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