Künstlerpersönlichkeiten aus dem Elbhang-Umfeld tangieren (oder prägen?) die Staatlichen Kunstsammlungen

Nur mit wenigen Tagen Abstand kündigten die Staatlichen Kunstsammlungen die Eröffnung dreier ganz unterschiedlicher Ausstellungen an, die nicht zuletzt ihre Intentionen auch dem Elbhang-Umfeld verdanken.

»Ganz konkret«

Seit Ende März (bis 25. Juni) wird im Albertinum der Loschwitzer Maler und Grafiker Professor Karl-Heinz Adler im Blick auf den bevorstehenden 90. Geburtstag des Altmeisters unter dem Titel »Ganz konkret« geehrt. Dem Künstler, der (leider noch) nicht im »Loschwitz-Lexikon« verzeichnet ist, kann man am Mittwoch, 10. Mai, 16.30 Uhr am Ausstellungsort im Rahmen eines Kunstgespräches begegnen – inmitten von Collagen, Bildern, Zeichnungen und (konstruktiv-dekorativen) Baugruppen, die einen Einblick in »seine bildnerische Methodik des Seriellen, der Schichtung und der Rhythmisierung des Bildraumes mit minimalistischen Mitteln« gewähren.


»Macht & Mode«

Die unter dem Motto »MACHT & MODE« im April im Residenzschloss neu eröffneten Dauerausstellungen der Rüstkammer »Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht« und »Kurfürstliche Garderobe« tragen auch die Handschrift des in Blasewitz wohnenden Direktors des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer Professor Syndram, der bei der Eröffnung (Staatsakt!) deutlich machte, dass Dresden neben einer Barock- vor allem eine Renaissancestadt war/ist, in der sich seit je nicht nur die Demonstration der Macht, sondern der vorausdenkenden Seriosität Geltung verschafften – ein höchst aktueller Denkanstoß. Das diesjährige auch in Dresden praktizierte Luthergedenken wurzelt tief im Renaissancezeitalter.


»Kleiner Muck und Kalif Storch«

Neben der großen Kunst im Schloss zeigt das in Loschwitz angesiedelte Josef-Hegenbarth-Archiv ab Sonntag, 7. Mai (Vernissage 15 Uhr) die kleine Form: Unter dem dazu passenden Titel »Kleiner Muck und Kalif Storch« sind dort erstmalig in Dresden die 1942 entstandenen (und nun zurückgekehrten) Tuschpinselzeichnungen Hegenbarths zu Wilhelm Hauffs Märchensammlung »Die Karawane« zu sehen – ein (arabisches) Kleinod am Elbhang.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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