Buch Dresden 1951 – 2006

Wir erinnern …

…an Marianne Kunze, Carola Ehlich und Martina Veronika Resch sowie an Ernst Hirsch (Ehrenmedaille)

… und gratulieren der Loschwitzer Kantorin  Marianne Kunze  zum 65. Geburtstag am 2. Oktober; sie konnte unlängst den 20. Geburtstag »ihrer« Wegscheider-Orgel mitfeiern (siehe EHK September). Freundlicherweise geht sie ihren verdienten Ruhestand verhalten an und bleibt dem Loschwitzer Musik- und Gemeindeleben noch einige Monate erhalten. In der Musiziersprache heißt das »diminuendo«…, doch mit einem angemessenen »Finale« dürfen wir wohl  rechnen.

… und gratulieren der (in den Hellerauer Werkstätten) gelernten Facharbeiterin für Holztechnik, ausgebildeten Hebamme, Farbgestalterin, künstlerischen Therapeutin, Grafikerin und Puppenspielerin  Carola Ehlich  zum 65. Genurtstag am 12. Oktober. Angesichts ihrer Vielfachbegabung erscheint ihr überkommenes Wachwitzer Weinberg-Anwesen wie geschaffmen, und es ist kaum vorstellbar, dass sie sich nun dem Ruhestand zuwendet. Kinder und Jugendliche erwarten die Fortsetzung ihrer Malkurse, das »Publikum« erhofft die Auferstehung des »Wachwitzer Puppentheaters« (das einstmals auch die Elbhangfeste bereicherte), Denkmalpfleger schätzen weiterhin ihre farbgestalterischen Beiträge im Architekturbereich, und ihr selbst ist der baldige Abschluss der Erhaltungsarbeiten an ihrem Haus Am Steinberg zu wünschen, damit sie dort Gäste und auch von jenseits des Atlantik ihre Enkel standesgemäß empfangen kann – aber »Carolas Ruh« wird es wohl niemals heißen, dafür ist die Hausherrin viel zu umtriebig.

… an die Malerin und Grafikerin, Physiotherapeutin und zeitweilige Medizinpädagogin Martina Veronika Resch, der wir zum 70. Geburtstag am 9. Oktober gratulieren. Diesen Ehrentag begeht sie – mehrfache Mutter und Großmutter – nicht im medizinischen Ambiente, sondern dort, wo sie offenbar hingehört und lebt – im Loschwitzer Künstlerhaus; schließ­lich begann der Bildungsweg der langjährigen Blasewitzerin beim Abendstudium an der Hochschule für bildende Künste Dresden. Seit 1962 kann man ihr künstlerisches Wirken an zahlreichen, teils unkonventionellen Ausstellungorten verfolgen, zuletzt 2016 in Bischofswerda (s. EHK Juli 2016) oder bei Elbhangfesten, wo sie sich auch »mitfühlend-physiotherapeutisch« engagierte und ihren Mehrfachtalenten freien Lauf ließ.


Wir erinnern…

…und gratulieren dem einstmaligen Elbhang-Mitbürger, unserem Leser und Gastautor, dem Regisseur, Kameramann und Fotografen Ernst Hirsch (81) zur diesjährigen Verleihung der »Ehrenmedaille für Verdienste um die Landeshauptstadt Dresden« am 27. Oktober durch den Oberbürgermeister.

Neben weiteren vier Persönlichkeiten erhält Ernst Hirsch, der auch Autor des 2016 im Elbhang-Kurier-Verlag erschinenen autobiografischen Buches »Das Auge von Dresden« ist, die Auszeichnung »für sein künstlerisches Wirken als einzigartiger Porträtist durch die Schaffung seiner nachhaltig wirkenden Zeitdokumente und eines filmischen Gedächtnisses der Stadt Dresden«.

Er wohnte – mit Unterbrechungen – in Bühlau und besuchte von 1945 bis 1950 die damalige 59. Grundschule auf dem Weißen Hirsch.

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