Editorial Juli 2018

Nicht genug, dass die Fußballweltmeisterschaft das Interesse vom Elbhangfest ablenkte – ein nordischer Kälteeinbruch mit Regen machte das Fest sehr ungemütlich.
Es gab dennoch fantastische Konzerte zu erleben, gute Ausstellungen zu sehen und viele schöne Begegnungen zu erleben.


Jürgen Frohse

Breit gefächert war das Angebot, und es reichte von einem Konzert mit Glasharmonika aus dem 18. Jahrhundert in der Loschwitzer Kirche bis zur Jazzmaschine und einem Luftdruckballett, die im nächtlichen Umzug über den Hang wogten. In Wachwitz zog eine Ausstellung zum Fernsehturm viele Besucher an und der restaurierte Unwetterstein am Brunnenhaus, über dessen Geschichte wir ab Seite 8 ausführlich berichten, konnte bewundert werden. Besonders herzlich war es, wenn private Gärten geöffnet hatten. Musik erklang aus Garagen, wenn es wieder regnete. Die »Abkehr« vom Konzept des Weindorfes in Loschwitz gefiel dagegen vielen Besuchern nicht. Unnötige Querelen gab es um den Loschwitzer Kunst­verein Alte Feuerwache, der kurzfristig sein Programm zurückzog. Auf den ersten Seiten gibt es einen kleinen Rückblick auf dieses Fest. Weitere Fotos sind auf unserer Internetseite zu finden.
Wir verfolgen das Motto »Gründer und Erfinder« in diesem Jahr weiterhin in unserem »Technik-Kurier«: Adelheid Neupert erinnert in diesem Heft an die Schmalspurbahn Weißig – Dürrröhrsdorf (s. S. 16).
Männerchöre, die zu Elbhangfesten erfreulicherweise wieder mehr zu hören sind, bilden ein weiteres Thema. Ganz besondere Chorkonzerte wird es im Juli in Loschwitz (s. S. 6) und in Pillnitz (s. S. 24) geben, auf die wir mit Beiträgen hinweisen.

Veröffentlicht unter Artikel aus der Print-Ausgabe, Der Elbhang-Kurier