Sibylle – die Vogue des Ostens – Ausstellung in Pillnitz

Bis November in Pillnitz »nachzulesen«:

»Sibylle«– die Vogue des Ostens …

Was war das Besondere an der 1956-1995 erschienenen Zeitschrift »Sibylle«, an die in einer SKD-Ausstellung erinnert wird? In erster Linie war es die gelungene Mischung von Fotografien, journalistischen Beiträgen, avantgardistischer und tragbarer Mode sowie Literatur- und Lyrikbeiträgen auf hohem Niveau.

Sibylle Titel 1/1964
© SKD, Foto: Günter Rössler, Reprofoto: Werner Mahler

Vergleichbar war die Zeitschrift »Sibylle« – mit einer Auflagenhöhe von rund 200.000 Exemplaren in der DDR erschienen (und darüber hinaus) – vielleicht mit der Frauenzeitschrift »Brigitte«. Diese Zeitschrift war ein »rares« Produkt und regelmäßig in kürzester Zeit vergriffen. Ihre Macher verliehen ihr einen kosmopolitischen Charme. Die Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Pillnitz stellt die wichtigsten Fotografen der Zeitschrift mit ihren Arbeiten vor. Ein chronologischer Abriss der einzelnen »Sibylle«-Ausgaben anhand von Originalen und Reproduktionen einzelner Hefte gibt Einblicke zur Arbeitsweise der »Vogue des Ostens«. Die erste Ausgabe der »Sibylle« erschien 1956. Die Macher der Zeitschrift konnten diese nach der deutschen Wiedervereinigung noch für einige Jahre auflegen. Hefte aus den besagten frühen 90er Jahren und einige in der DDR produzierte Kleidungsstücke sowie Schmuck- und Modeentwürfe ergänzen die Ausstellung im Wasserpalais, die einen interessanten Blick auf eine vergangene Epoche ermöglicht.
(Semantischer Zufall vor Ort: Derzeit wird im benachbarten Pillnitzer Schlossmuseum an den schlesischen Herrensitz »Sibyllenort« erinnert, in dem bis 1932 der letzte sächsische König wohnte.)

PR/DB

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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