Demonstration für MISSION LIFELINE

Demonstration für »MISSION LIFELINE« am 23. Februar auf dem Dorfplatz Loschwitz. Foto: Jürgen Frohse

Wenn es nach dem Willen der »Freien Wähler« geht, soll die Gemeinnützigkeit des in Dresden ansässigen Seenotrettungsvereins »MISSION LIFELINE« aberkannt werden. Dagegen protestierten am 23. Februar auf dem Dorfplatz Loschwitz, neben dem an die Rettung zweier Menschen erinnernden Joseph-Herrmann-Denkmals (Senfbüchse), etwa 150 Menschen.

Der Kapitän des in Malta festgehaltenen Schiffes, Claus-Peter Reisch, verurteilte die Kriminalisierung der Seenotrettung. Das Sterben im Mittelmeer sei die größte Schande Europas. Er nannte auch Zahlen. Offiziell gab es 2.000 Tote im letzten Jahr, wobei die Dunkelziffer sehr viel höher liege. 25.000 Menschen hätten den Weg übers Mittelmeer geschafft, von denen Deutschland 157 (!) aufgenommen hätte.

Die Demonstration wurde vom Loschwitzer Stadtbezirksbeiratsmitglied Martin Wosnitza organisiert.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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