Foto der Woche (28. Dezember 2020)

Unser Foto der Woche (28. Dezember 2020) zeigt den früheren Konzertplatz auf dem Weißen Hirsch. Das Motiv ist dem Buch »Weißer Hirsch – Lesebuch 2« entnommen. 

Schon 1883 entstand ein Spielplatz für Kinder »auf dem einzigen ebenen Gelände zwischen dem Gasthofgarten (etwa Park­hotel) und dem Steilhang zum Bach«. Dass dieser Spielplatz 1903 etwas näher an den Diebsteig verlegt werden musste, hatte einen Grund: Der Waldpark sollte einen Konzertplatz bekommen.

Angebote für eine überdachte Bühne und einen Wandelgang wurden schon im Jahr 1900 eingeholt. Zwischen 1902 und 1904 entstanden der Wandelgang mit Café und Musik-Pavillon auf dem Konzertplatz, um 1905 sind Musikaufführungen auf der Bühne auf alten Postkarten belegt. Im Eingemeindungsvertrag des Weißen Hirschs nach Dresden wurde 1921 verankert, dass der Konzertplatz um­fassend saniert wird. So konnte der alte Musikpavillon durch eine neue, größere Konzertmuschel ersetzt werden.

Der frühere Konzertplatz auf dem Weißen Hirsch,
Foto: Kunstverlag Max Köhler

Weißer Hirsch – Lesebuch 2

Stückpreis: 20,00 EUR
(inkl. 7,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Cover Weißer Hirsch – Lesebuch 2

Anlässlich des Jubiläums der Vereinsneugründung geben der Verschönerungsverein und der Elbhang-Kurier-Verlag ein zweites und opulentes »Weißer Hirsch Lesebuch 2« heraus. Die 21 Autoren spannen einen facettenreichen Bogen von Dresden-Oberlosch­witz über das ehemalige »Kurbad Weißer Hirsch« bis in die Dresd- ner Heide. Das »Lesebuch« ist in sechs Kapitel gegliedert, gefasst in prächtige farbige Pastelle von Jochen Fiedler und mit 167 meist historischen Abbildungen, vorwiegend aus dem Archiv des Verschönerungsvereins, illustriert.
Paul Kaisers einleitender Essay schaut mit einem sehr gegenwärtigen Blick auf den »Weißen Hirsch als Symbolort des gesellschaftlichen Wandels« und stellt viele Bezüge über den Stadtteil hinaus her. Wohl »augenzwinkernd« findet und würdigt Detlef Streitenberger die 333-jährige Erst­erwähnung des Weißen Hirsch. Manfred Wille unternimmt aus gleichem Anlass einen illustrierten »Gaststättenbummel«, und die fünf Mitglieder der AG Geschichte des Verschönerungsvereins beschreiben erstmals zusammenhängend die Geschichte des allseits geschätzten Parkhotels. Marina Lienert beschreibt Lebenswege der auf großbürgerlichem Fuße zwischen Dresden und St. Petersburg lebenden Alice Lahmann. Horst Feuer widmet seinen Beitrag sowjetischen Militärärzten des Lazaretts. Michael Böttger schildert Entwicklungen des »Neuen Verschönerungsvereins«, der Eigenheim- bauer sowie die langen Handwerkertradition der Bäckerei George. Zugleich stellt er Silke Uhlmann und ihre Änderungsschneiderei vor sowie den Glaskünstler Christoph Gräfe. Weitere Kapitel sind dem »Grünen Hirsch« gewidmet. Dietrich Eckert, Jochen Hänsch und Bernd Hempelmann erzählen darin vom Wald als unserem größten Nachbarn, seiner Bewirtschaftung, dem Waldpark, Quellen und alten Wegzeichen. Horst und Ursula Strangmann resümieren die Sanierung historischer Villen, Gunther Hildebrandt zum »Palais Weißer Hirsch«. Sybille Streitenberger und Linda Karohl-Kist­macher würdigen die Künstler Thomas Reimann, Sebastian Glockmann, Rainer Wriecz, Gerda Lepke, Volker Mixsa sowie Jochen Fiedler. Außerdem sind diverse »Kurgeschichten« von Andreas Them sowie Anekdoten und Miniaturen von Peter Rauch enthalten.

  • Herausgegeben vom Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz e. V., Autorenkollektiv
  • Festeinband, 200 Seiten
  • 167 Abbildungen
  • Ab 27. November lieferbar
  • ISBN 978-3-936240-35-1
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