Buch Dresden 1951 – 2006

Editorial Juli 2023

Es war fantastisch, dass so viele private Initiativen doch ein »kleines Elbhangfest« möglich machten. Wir zeigen Bilder der drei Tage (S. 4) und führen unsere Serie »Vor den sieben Bergen« mit dem Loschwitzer Burgberg fort (S. 18).

Jürgen Frohse

Es ist möglich, ganz ohne zentrale Organisation ein großes Straßen- und Kunstfest zu veranstalten, aber es gab auch Defizite. Im Elbhangfest-Verein läuft die Diskussion über die Ausrichtung der nächsten Jahre.
Dass die Probleme, mit denen der Verein kämpft, auch andere Veranstalter treffen, wird im Porträt der künstlerische Leiterin der Schlössernacht, Sylvia Grodd (S. 3), und im offenen Brief der »1001 MärchenGmbH« im »Bräustübel« deutlich.
Bei allen Schwierigkeiten lebt das Ehrenamt am Elbhang weiter. Jetzt gründete sich in Söbrigen ein Ortsverein (S. 6). Auch vom Ortsverein Pillnitz, um den es ruhig geworden war, gibt es erfreuliche Signale.
»Kunst & Tiere« ist diese Ausgabe überschrieben. Der Titel zeigt die Sängerin und TV-Moderatorin Uta Bresan mit einem Greifvogel. Kaum einer weiß, dass sie in Bühlau wohnt. Unser Autor erlebte sie als herzliche und bodenständige Frau.
Dass ein Maler fast ausnahmslos Tiere malte, ist heute nicht mehr vorstellbar. Emanuel Hegenbarth, der vor 100 Jahren starb, war in diesem Metier erfolgreich (S. 12).
Mit dem Fürstenzug wurde der Historienmaler Wilhelm Adolf Walther berühmt, dem eine kleine Ausstellung in Deutscheinsiedel gewidmet ist (S. 20). Eine sehr viel bedeutendere »künstlerische Stimme der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts« war Otto Griebel. Von einem Buch über sein Leben und Werk (S. 14) spannt sich der Bogen zu den Stammtischen am Elbhang, denen auch er gern beiwohnte (S. 15). Im ersten Teil der Reihe von Michael Damme erfahren wir, dass bei Stammtischrunden erstaunlich Kreatives entstehen kann.

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Veröffentlicht unter Artikel aus der Print-Ausgabe, Der Elbhang-Kurier