Editorial August 2007

Ob ein Waldseilpark eröffnet, ein Autokonstrukteur vorgestellt, ein Bühlauer Original porträtiert, an Paula-Modersohn-Becker gedacht oder mit „Wir erinnern…“ Persönlichkeiten geehrt werden, einen Bezug zum Elbhang suchen wir immer. Meist liegen die Beziehungen auf der Hand.

Jürgen Frohse

Jürgen Frohse

Zuweilen jedoch, und da bitten wir um Nachsicht, winden und dehnen wir ein spannendes Thema bis auf den kleinsten Elbhangtropfen.

Dass ein geschlossenes Freibad kein Spekulationsobjekt wird, ist an sich schon eine erfreuliche Nachricht. Wenn auch noch der große „Abenteuerspielplatz“ von keinem Freizeit-Konzern, sondern von Dresdnern, mit Wurzeln am Elbhang, aufgebaut wird, dann unterstützen wir das Projekt umso lieber.

Für die Werbeagentur Friebel/Elbhang-Kurier-Verlag war die Herstellung des Buches über Emil Hermann Nacke im Auftrag des Verkehrsmuseums ein wunder­barer Auftrag. Unser Blasewitzer Redakteur fand die Beziehungen des Coswiger Konstrukteurs zum Nacke-Freund Schüttauf, dessen Nachkommen heute in Blasewitz, Tolkewitz, Loschwitz und Johannstadt wohnen.

Wer hat sie im Straßenbild noch nicht wahrgenommen, die immer auffällig geschminkte und gekleidete Dame mit Hut? Der ­Autor des Buches „Impressionen von Bühlau“, Roland Lorenz, porträtiert die Musikerin Edeltraud Illgen-Weise.

Viele Jahre recherchierte die Wachwitzer Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Werner zur Kindheit der Malerin Paula Modersohn-Becker in Hosterwitz, worüber sie in dieser und den nächsten Ausgaben schreibt.

Das diesjährige Elbhangfest war auch finanziell ein Erfolg und es wird ein neues geben, das schon jetzt den Arbeitstitel „Handwerk, Handel und Gewerbe“ trägt. Der Elbhang-Kurier will, wie jedes Jahr, das Projekt mit Beiträgen ankündigen. Sollten Sie Material zu Handwerkern, Firmen oder Geschäften mit Tradition haben, so schreiben Sie uns – eine minimale Beziehung zum Elbhang vorausgesetzt.

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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