Ein surreales Platzgeflüster zum Abschluss

Ausstellungseröffnungen und eine Performance setzten Anfang Dezember einen Punkt hinter das Sanierungsgebiet Loschwitz. Eine aufstrebende, vitalisierende Zeit für den Ortskern wurde feierlich abgeschlossen.

„Loschwitz im Aufbruch“ auf einem Plakat von Helge Leiberg. Foto: Jürgen Frohse

„Loschwitz im Aufbruch“ auf einem Plakat von Helge Leiberg.
Foto: Jürgen Frohse

Sanierungsgebiet Loschwitz

Im Ortsamt konnte die vom Stadtplanungsamt veranstaltete Ausstellung „Loschwitz im Aufbruch“ über Ergebnisse und Beispiele im Sanierungsgebiet eröffnet werden, die noch bis 24. Januar zu sehen sein wird. Sie war im Gefüge der Stadtverwaltung kein Selbstläufer (weshalb die Broschüre auch erst Anfang Januar ausliegen wird) und bedurfte des großen Engagements eines Mitarbeiters im Stadtplanungsamt, Bernfried Peterle. Seine Leistung über die gesamten 17 Jahre würdigte der Ortsverein Losch­witz-Wachwitz e. V. mit einer Ehrenmitgliedschaft.

In Geschäften und Cafés stellten Friederike Domsch und Volker Lenkeit Arbeiten aus. In der „Galerie am Damm“ ist die Ausstellung Kunst/Künstler/Körnerplatz zu sehen, zu der Holger John extra die zweite Eingangstür gestaltete. Einer Idee von Romy Eisermann und Claudia Reh entsprang die anschließende Performance auf dem Körnerplatz. Bei unwirtlichem, regnerischem Wetter entspann sich das Platzgeflüster mit Sarah Leimcke, Anne Hundeshagen, Claudia Reh, Jan Heincke, Carla Schwiegk und Matthias Jackisch auf dem Körnerplatz und auf Balkonen. Surreale Bilder und Töne konnten aber das schaurige Wetter nicht gänzlich verdrängen. Die Idee, dass sich die Loschwitzer zusammenfinden und gemeinsam an der großen Tafel Glühwein trinken und Kuchen essen, ging somit leider nicht auf.
Das Fest trugen dennoch viele Anwohner, Geschäftsleute und Künstler mit. Einem Aufruf des Ortsvereins und der „Galerie am Damm“ zur Unterstützung der Aktion folgten etwa 30 Anwohner, Geschäftsleute und Freunde, die Kuchen spendeten, Strom zu Verfügung stellten, ihre Wohnungen oder Haustüren öffneten und eine Summe von insgesamt 1.300 Euro spendeten – vielen Dank.

Wie geht es weiter nach dem Sanierungsstatus? Der Frage wird der Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e. V. in seinem 30. Elbhanggespräch am 18. Januar nachgehen und sich ganz speziell dem Thema „ruhender Verkehr“ im Ortskern Losch­witz widmen.

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Veröffentlicht unter Artikel aus der Print-Ausgabe, Bildende Kunst
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