Kundgebung des ADFC Dresden am 20. Oktober auf dem Blauen Wunder

Kundgebung am 20. Oktober auf der Fahrbahn des Blauen Wunders – für ein sicheres Radfahren

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Dresden wird am Donnerstag, 20. Oktober kurz nach 15 Uhr mit der Aktion »(Keine) Verbesserung des Radverkehrs in Loschwitz« am Blauen Wunder auf die fehlende sichere und komfortable Führung des Radverkehrs aufmerksam machen. Mitglieder des ADFC werden provisorisch einen Radfahrstreifen auf die Fahrbahn aufbringen und während der 10-minütigen Sperrung testen. Treffpunkt ist der Brückenkopf auf der Loschwitzer Seite.

Radfahren auf der Brücke ist nur auf der Hauptfahrbahn erlaubt. »Die Freigabe der Gehwege kommt für den ADFC nicht in Frage, weil die Fußgänger gestört und gefährdet werden. Auf der Hauptfahrbahn ist aber genug Platz für Radfahrstreifen, denn es erschließt sich uns nicht, warum aktuell zwei Fahrspuren Richtung Schillerplatz erforderlich sind, wenn eine Spur Richtung Körnerplatz reicht.« sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden. »Dass die jetztige Verkehrsführung katastophal ist erkennt man daran, dass man es nicht schaffen wird, z.B. einem Elfjährigen zu erklären, wie er sicher über die Brücke fährt. Eine solche Infrastruktur ist diskriminierend.«

Im letzten Jahr feierte Dresden »700 Jahre Loschwitz«. In diesem Jahr steht das nächste große Jubiläum an: Im Dezember vor fünfzehn Jahren wurde der Stadtratsbeschluss »Verbesserung des Radverkehrs in Loschwitz« einstimmig verabschiedet! Der Kernsatz lautet schlicht:

»Im Zuge der Mordgrundbrücke bis Weißig sowie vom Schillerplatz bis zum Körnerplatz mit Anbindung an den Elberadweg ist eine verkehrssichere Radwegführung ordnungsrechtlich bzw. baulich zu entwickeln.«

Der ADFC ist zwar nicht in Feierlaune, auf das Jubiläum des vermutlich ältesten nicht umgesetzten Stadtratsbeschlusses möchten wir aber gebührend aufmerksam machen!

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Fahrer mit Goliath-Dreirad bei der Auslieferung in der Blasewitzer Hochuferstraße, um 1930. Foto: Dr. Georg Jäkel

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